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Was tun, wenn der Fördertopf für Solaranlagen leer ist?

  • 17. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Es kann ganz schön frustrierend sein: Du hast deine Angebote eingeholt und dann erfährst du, dass der Fördertopf leer ist. Doch damit müssen deine Pläne nicht scheitern. Es gibt viele Wege, trotzdem an die nötigen Mittel zu kommen. Hier findest du Alternativen und Tipps, wie du kreativ und pragmatisch reagieren kannst.


1. Klassische Finanzierungswege

  • KfW-Kredit: Die KfW-Bank bietet zinsgünstige Förderkredite speziell für Photovoltaikanlagen. Sie finanzieren bis zu 100 % der Investitionssumme, auch inklusive Nebenkosten wie Bau und Anschluss.

  • Bankkredit / Solarkredit: Viele Banken vergeben spezielle Solarkredite mit langen Laufzeiten und angepassten Konditionen. Auch klassische Ratenkredite oder Wohnkredite sind möglich, oft zu günstigen Zinsen, wenn die Einspeisevergütung als Sicherheit anerkannt wird.

  • Eigenkapital: Wenn möglich, ist die (Teil-)Finanzierung aus eigenen Rücklagen sinnvoll, da so Zinskosten gespart werden.


2. Alternative Finanzierungsmodelle

  • Solaranlagen-Leasing oder Mietkauf: Anstatt die Anlage zu kaufen, kannst du sie leasen oder via Mietkauf finanzieren. Die monatliche Rate macht die Anfangsinvestition überschaubar und das Leasingunternehmen bleibt oft Eigentümer der Anlage.

  • Factoring: Für gewerbliche Projekte: Frühzeitige Auszahlung von Einspeisevergütungen, um Liquidität zu schaffen.

  • Energiespar-Contracting: Ein Dienstleister finanziert, installiert und betreibt die Anlage. Du zahlst eine monatliche Servicegebühr, bleibst aber flexibel.


3. Einspeisevergütung nach EEG

Selbst wenn keine direkte Förderung verfügbar ist, erhältst du nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine feste Vergütung für den ins Netz eingespeisten Solarstrom – für 20 Jahre ab Inbetriebnahme.


4. Strategische Maßnahmen

  • Fördermittel regelmäßig prüfen: Neue Programme werden immer wieder aufgelegt. Halte dich bei Banken, KfW und im Förderportal auf dem Laufenden.

  • Kooperationen: Gemeinsam mit Nachbarn, in Bürgerenergiegenossenschaften oder über Vereinsprojekte kann oft günstiger und leichter finanziert werden.


Fazit

Auch ohne einen staatlichen Förderzuschuss gibt es viele Wege, eine Solaranlage sinnvoll zu finanzieren. Informiere dich umfassend, kombiniere verschiedene Finanzierungsquellen und bleibe flexibel – so gelingt die Energiewende auf deinem Dach!



 
 
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